Über Nähe, Dasein und pflegerische Fachkompetenz.

Shownotes

Es gibt Menschen, die haben das Thema Pflege zu ihrer Lebensaufgabe gemacht. Florian Wend, Inhaber der Unternehmensgruppen Wend | Pflege und Wohnen, ist einer von ihnen. Wie aus den Anfängen am Couchtisch seiner Mutter ein ganzheitliches Pflegeunternehmen wurde und warum wir noch viel mehr über das Thema Pflege sprechen sollten - darum geht es in dieser Episode. Sie ist die Einleitung unserer Podcast-Serie. Wir freuen uns, dass ihr dabei seid.

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Team & Credits: Redaktion: Unternehmensgruppe Wend & inhaltsbasiert Leipzig Moderation und Produktion: Michael Kümritz Musik: IamDayLight - Apple Groove Copyright Titelbild: Unternehmensgruppe Wend

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Tomatenbrot und Spiegelei, der Podcast für Nähe, Dasein und pflegerische Fachkompetenz. Eine Produktion der Unternehmensgruppe Wend.

Pflege beginnt in dem Moment, in dem wir für jemanden da sind, der uns braucht. So gesehen haben wir alle mit dem Thema Pflege zu tun. Und zum Glück gibt es die Menschen, die die Pflege zu ihrem Beruf, vielleicht sogar zu ihrer Lebensaufgabe gemacht haben und ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit uns teilen in diesem Podcast. Es geht um Fachbegriffe und ich sage mal, das Leben mit der Pflege in all seinen Farben. Florian, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Wend, Pflege und Wohnen, du bist damit aufgewachsen, sozusagen.

Ja, letztendlich war ich dabei bei der Gründung im Mai 1995, als junger Mensch, als 12-jähriger Junge zu Hause bei uns am Wohnzimmertisch. Ab da waren wir eigentlich ein Familienunternehmen, wo ich sage, in meiner jung pubertierenden Phase wurde mir ans Herz gelegt, sich um Menschen zu kümmern und für Menschen da zu sein.

Und heute macht ihr das zusammen mit so vielen Mitarbeitenden hier?

Genau. Also insgesamt haben wir Stand heute 224 Mitarbeitende, aktuell um die 30 Azubis. Und für uns ist ganz wichtig, dass wir sagen, wir müssen uns um die neue Generation kümmern, um die jungen Menschen und gleichzeitig damit verbinden, uns um die alten Menschen zu kümmern. Aber wir sind in Mansfeld Südharz. Die Altersquote ist bei uns erheblich höher als im bundesdeutschen Durchschnitt. Junge Menschen in der Region zu halten, in eine Perspektive zu bieten, sie auszubilden, das ist eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt und letztendlich auch nicht nur die Ausbildung von jungen Menschen, sondern auch die Fortbildung von Mitarbeitenden. Dass man sagt, die können auf den zweiten Bildungsweg noch einen Beruf erlernen, sie können eine Pflegefachkraft Ausbildung machen oder auch Menschen mit Migrationshintergrund. Das ist absolut unsere Säule. Die müssen auch fortgebildet werden. Sie kommen nach Deutschland, sind der Sprache noch nicht ganz so mächtig. Und dann werden die also auch mit fortgebildet, mit den gleichen Ansprechpartnern versehen wie auch die Auszubildende aus dem ersten Ausbildungsjahr. Dass wir einfach eine tolle Familie sind, mit aller Couleur, die wir abbilden können.

In diesen Familienalltag nehmen wir euch mit, wenn ihr wollt und klären auf diesem Weg die vielen Fragezeichen, die automatisch kommen, wenn wir beginnen, uns mit dem Thema Pflege zu beschäftigen.

Wir haben ganz oft pflegende Angehörige, Familienmitglieder, die aufgeklärt werden möchten, die beraten werden. Und ich finde, die Pflege ist ein sehr emotionales Thema. Da geht es um Daseinsvorsorge, um Mitmenschlichkeit. Und wenn man da Schlagworte hat und Begrifflichkeiten hat, die erst mal überhaupt gar nicht zur Emotionalität passen, dann muss man sich vielleicht auch mal reinhören, noch mal nachdenken darüber. Und wenn Menschen mein Haus verlassen, muss dem Menschen auch möglich sein, dass man nachzuhören. Pflege heißt für mich Fürsorge, Daseinsfürsorge, emotional sein. Menschliche Zuwendung war einfach. Die Hand zu reichen ist auch Pflege und Fürsorge. Und das möchte mein 13-jähriger Sohn. Der möchte den Arm genommen werden. Auch das ist Pflege. Und das möchte jemand, der 98 Jahre alt ist, der hat die gleichen Gefühle wie ein 13-jähriger, er möchte einfach Daseinsfürsorge, Harmonie und nicht alleine sein. Und das ist wichtig. Und deswegen werden auch in dem Podcast ganz verschiedene Geschichten auftauchen, emotionale Sachen. Es werden einzelne Mitarbeitende sprechen, es werden Auszubildende sprechen. Wir werden feiern, das Leben feiern und es wird auch den ein oder anderen O-Ton geben von jemandem, der pflegebedürftig ist, von einem Mitmenschen, von einem Bewohner, und das ist so das Ziel.

Wenn ihr das hört, sind wir mit unserem Podcast bereits auf Spotify, auf unserem YouTube Kanal und mit allen Infos auch auf unternehmensgruppe-wend.de. Alle Links findet ihr in den Shownotes direkt hier unter dem Podcast. Wir freuen uns auf eine spannende Reise und darauf, euch zu zeigen, was Pflege alles kann und was sie bewirkt. Ab jetzt hier bei Tomatenbrot und Spiegelei. Der Podcast für Nähe, Dasein und pflegerische Fachkompetenz. Eine Produktion der Unternehmensgruppe Wend.

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