Zusammen weiterkommen. Eine Woche voller Erkenntnisse und neuer Impulse.

Shownotes

Sie sind die stillen Strippenzieher. Immer erreichbar. Sie koordinieren, übernehmen Verantwortung und nehmen manchmal auch an die Hand. Sie hören zu und teilen ihr Wissen auf Augenhöhe. Die Rede ist von unseren Pflegedienstleitenden, die in jeder Situation fürs Unternehmen und ihre Mitarbeitenden da sind und einstehen. Einmal im Jahr verbringen sie zusammen mit der Geschäftsleitung eine ganz besondere Woche in Potsdam. In zauberhafter Umgebung stehen die Tage ganz im Zeichen des Erfahrungsaustausches mit Kolleginnen und Kollegen anderer Pflegedienste und Einrichtungen aus ganz Deutschland. Neue Impulse für den Umgang mit Herausforderungen im Pflegealltag kommen von fachkundigen Referenten in Workshops und Vorträgen. Am Abend der vollgepackten Tage bleibt Zeit für persönliche Gespräche und natürlich fürs Genießen und Sammeln neuer Eindrücke. Potsdam bietet dafür zugegeben eine schmeichelnde Kulisse.

Wir haben die Pausen zwischen den Vorträgen genutzt, um kurz miteinander das Erlebte zu reflektieren und einen kleinen Einblick in die Ereignisse der Häusliche Pflege Woche 2026 zu bekommen.

Unsere Pflegedienstleiterinnen Kristin Herzer und Daniela Bauer bedanken sich zudem im Podcast ganz herzlich bei ihren Mitarbeitenden, für die der Pflegealltag zu dieser Zeit ganz normal weitergeht.

Natürlich braucht es immer jemanden, der so eine Woche organisiert und durchführt. In diesem Fall ist es Lukas Sander und sein Team. Er selbst ist Chefradkteur für die Fachmedienmarken Häusliche Pflege und TP – Tagespflege beim Vincentz Network in Hannover und ebenso Gast in dieser Podcastepisode.

Vielen Dank an euch alle für die aufgeschlossenen Gespräche und das schöne Miteinander.

Habt ihr Ideen, Impulse und Anregungen zu unserem Podcast? Schreibt uns gern ganz direkt per Mail an podcast@pflegedienst-wend.de

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Team & Credits: Redaktion: Unternehmensgruppe Wend & inhaltsbasiert Leipzig Moderation und Produktion: Michael Kümritz, Manuela Nedza Musik: Veaceslav Draganov - Snow Falling, IamDayLight - Apple Groove
Copyright Titelbild: Unternehmensgruppe Wend

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00:00:02: Genau dieses Gewusel, der Austausch ganz viel Wissen und ein extrem schönes Miteinander.

00:00:08: Das gab es gerade für unsere Pflegedienstleiterinnen bei der Häusliche Pflegewoche in Potsdam Bevor wir uns das gleich mal näher anschauen.

00:00:15: Unsere und eure PDLs sind in diesen Tagen vor allem super dankbar dass Esasma ganz direkt das Zuhause der Laden läuft Also dass die Kollegen und Kolleginnen in der Pflege alles so gut am Laufen halten, in der Zeit.

00:00:27: Also großes Dankeschön an alle, die das machen, die es eigentlich immer machen!

00:00:31: Und manches Mal sieht man das gar nicht, dass sie das machen weil man das für sich auch nicht mehr so wahrnimmt und das nimmt man dann erst mal wenn's die Momente sind... Das ist reifungslos funktioniert, das ist ein ganz ganz anstrengender Tag auch für die Mitarbeiter ist, die ganz ganz viele Eindrücke auch am Tag haben.

00:00:47: da kommen Volllegung, da sind Aufnahmen.

00:00:50: Dann fährt noch eine aus und das müssen sie

00:00:52: mitkompensieren.".

00:00:53: Das nimmt man dann erst mal bewusster wahr!

00:00:55: Und dafür ist man dann auch dankbar.

00:00:58: Pflege beginnt mit zuhörens.

00:01:01: Der Podcast für Nähe, Dasein- und phrägerische Fachkompetenz Eine Produktion der Unternehmensgruppe VENT Die heutzliche Pflegewoche in Potsdam ist jedes Jahr gewissermaßen eine Tankstelle für neues Wissen, Erfahrungsaustausch und natürlich für neue Energie.

00:01:21: Wir haben die Pausen zwischen den Vorträgen genutzt, um mal zu schauen wie es ist und allen der unseren Podcast-Hören zu zeigen.

00:01:28: Wie und vor allem vielfältig sich Pflegethemen weiterentwickeln!

00:01:31: Ich treffe unsere Pflegedienstleiterin Christine Herzer und dann jeder Bauer und spreche mit Lukas Sander einer der Leute, die das Ganze hier organisieren.

00:01:39: Aber gucken wir doch erstmal worum es eigentlich geht.

00:01:48: Ja, ich grüße dich.

00:01:49: Also das sind zum einen Erfahrungswerte die ausgetauscht werden und dann sind auch immer verschiedene Dozenten, die auf Wünschen hin bestimmte Themen betrachten und dann näher bringen ja dass ganze dann optimieren wollen.

00:02:00: für mich ist es ja noch mal ein bisschen anders weil ich ja im stationären Bereich bin und nehme trotzdem unwahrscheinlichen Mehrwert mit.

00:02:07: Das sind Rechtsachen wo auch Beispiele dann genannt wären das sind wie gehe ich mit Forderungsmanagement um mal so ein paar Beispiele zu nennen oder Die neuen Richtlinien zum Beispiel zukünftig Fachgespräche mit im Ambulanzsetting implementiert.

00:02:21: Das ist für mich eine Sache, da kann ich mit beisteuern weil ich das im Stationären ja schon so miterlebt habe.

00:02:27: und dann eben der Erfahrungsaustausch mit den anderen sind ja auch einige dabei.

00:02:31: die haben auch stationär was wo man sich mal hinsetzen kann sagen kann Mensch wie macht ihr das?

00:02:36: Wie ist es denn bei euch?

00:02:37: Wie geht ihr mit bestimmten Situationen um?

00:02:38: also es ist so ein Misch wo man auch sagen kann dass man sich zusammenfindet.

00:02:43: hier rate auch der Teil so nach diesen Tagungen dann nochmal ganz anders zusammenwächst, dass man sich dann unterhält.

00:02:48: Auch mal zwischen Menschen die Gespräche führt und eben auch sieht das andere auch Grenzen

00:02:53: haben.".

00:02:53: Also wofür sonst ja nicht so wahnsinnig viel Zeit ist?

00:02:56: Wir haben es gestern Abend gemerkt.

00:02:57: Lustige Runde!

00:02:58: Und dann fühlt sich das immer gleich an wie als wäre das jeden Tag so.

00:03:01: aber die Wirklichkeit ist ja so.

00:03:03: also erstens dafür... Insgesamt gesehen, keine Zeit.

00:03:06: Hat ja auch jeder sein Privatleben und so... Und wenn dann die Arbeit mal geschafft ist, das ist ja auch gut!

00:03:10: Aber diese Austausch, ne?

00:03:12: Das finde ich total positiv, das auch zu sehen.

00:03:14: Der sieht so aus als würdet ihr auch alle zusammen wohnen, weißt

00:03:18: du?

00:03:18: Das stimmt.

00:03:19: Das nimmt man dann eben auch mit sich auch unter Kollegen ganz anders.

00:03:22: Wir reisen ja in einer größeren Gruppe von uns.

00:03:25: sicherlich sind auch manche da ist nur ein zwei Mitte dabei aber wir können uns ganz anderes mal austauschen.

00:03:30: sonst sehen wir uns nur zu den Taren wo wir zum Beispiel Praxenleiter Taram oder wo wir treffen haben vom Qualitätsmenschment oder wenn andere Sachen sind und hier ist es so dass man auch zwischen Menschen nicht ganz viel austauschern kann oder ihm auch mal sagen kann Meine Kollegin dann in Anrufkürcht wiederkrankte und sagte, das war immer nur bei mir jetzt so.

00:03:48: Es geht ja genauso.

00:03:49: Das sind eben auch die Sachen.

00:03:50: Und man nimmt unwahrscheinlich viel mit.

00:03:52: Ich war vorletztes Jahr schon mit hier und da hatten wir ganz tolle Tare wo wir Sachen mit den Namen, die wir auch bei uns mit implementiert haben, die wird zum Beispiel auch in Weiterbildung anwenden.

00:04:02: Jeder füttert sicher nicht so seins raus was für ihn ganz interessant ist.

00:04:06: aber diesen Mehrwert diese ganzen vielen neuen Inputs mitzunehmen ist unwahrscheinlich schön.

00:04:11: und dass was dazu rumrum ist was toll ist.

00:04:14: Jetzt sind ja hier so Tage für euch als Pflegedienstleiter, ja eine schöne Bestätigung würde ich jetzt mal sagen oder?

00:04:19: Also findest du dass das auch cool ist.

00:04:21: für Leute die sagen oh so Pflegerienstleitungen könnte ich mir auch mal vorstellen später, dass es auch eine Motivation ist gewissermaßen nicht nur viele Aufgaben zu haben und viel Arbeit zu haben, sondern auch das gehört mir dazu.

00:04:32: Und ich komme ja auch persönlich und arbeitsmäßig

00:04:35: weiter.".

00:04:35: Also es ist auf jeden Fall eine unwahrscheinliche Wertschätzung und dafür bin ich immer mega dankbar weil das nicht selbstverständlich ist – das muss ich auch sagen!

00:04:42: Das macht nicht jeder und wird auch nicht jedem mitgeboten und das sehen natürlich sicherlich vielleicht auch andere, die da Wert darauf legen, die wird das schon motivieren.

00:04:51: Für mich war das immer eine ganz, ganz tolle Auszeichnung und Anerkennung wo ich sage, dass es hier nicht nur eine Weiterbildung ist, es wird soviel rundherum Und organisiert das ja auch eine Organisation, die dann Deutsch-Chefsführer Florian und Sebastian mitorganisieren müssen.

00:05:06: Und gestalten müssen sich da im Vorfeld schon Gedanken machen.

00:05:09: Also ich bin wahnsinnig dankbar dafür dass das überhaupt gemacht wird.

00:05:13: Das ist keine Selbstverständlichkeit!

00:05:15: Na und ihr könnt ja in der Zeit auch nichts anderes machen?

00:05:17: Also ihr checkt E-Mail jetzt ne und telefoniert dort wo es brennt und so.

00:05:21: aber es muss ja auch weitergehen während des.

00:05:23: Also das haben wir natürlich immer schon gut vorgesorgt da, also ich habe zum Beispiel jetzt wenn ich mal für meinen Bereich spreche.

00:05:29: Ich hab letzte Woche das schon alles organisiert, schon eine Aufgabe mit wieder verteilt und ich stehe da auch in enger Verbindung mit meinem Kollegen meine Pflegedienstneiterin die ist ja noch vor Ort, mit der spreche ich jeden Tag mich abschreibe zwischendurch oder rufe zwischndurch anorganisiere oder passe dann über ein Laptop nochmal schnellen Dienstplan an wenn irgendwas brennt.

00:05:49: Das ist gut abgesichert, das läuft gut.

00:05:52: aber es war Schwierig zu sagen, ich bin jetzt eine Woche fort.

00:05:55: Ich nehme mich eine Woche raus und frage dann auch im Gespräch ist alles in Ordnung?

00:05:59: Ist alles gut?

00:05:59: Ja!

00:05:59: Ich weiß dass das in Ordnungen ist.

00:06:01: aber das ist so diese Sache wo immer noch ein bisschen mit dabei ist.

00:06:04: Und es ist ja auch wichtig vielleicht mal so eine Woche auch mit ein bisschen Abstand draufzublicken.

00:06:08: Ja, das stimmt.

00:06:09: Dann sieht man das auch so ein bisschen ganz anders.

00:06:11: also wenn ich jetzt vor Ort wäre da hätte ich schon wieder... Ach heute kommen zwei Aufnahmen.

00:06:15: Das muss man so und so organisieren.

00:06:17: Dann habe ich jetzt zum Beispiel nur gesagt Du kümmerst dich drum, du machst das super.

00:06:20: Am Abend habe ich dann das Feedback-Kick und hat alles super geklappt, das Ziel

00:06:23: laufen.".

00:06:24: Das sind so Sachen wo man das ganz anders mal vom Alltag weg ist.

00:06:28: Das ist ja auch ein Mehrwert dem wir mitnehmen.

00:06:31: Ich muss es jetzt sagen was ja auch so bisschen Erholungseffekt einmal gibt.

00:06:35: Dieses Strenge, dieses Mal loszulassen.

00:06:39: Und zu sehen dass es funktioniert?

00:06:41: Ich glaube das ist wie eine Kindererziehung.

00:06:45: Man muss dann auch mal sagen, wie kommen macht es jetzt?

00:06:47: Fall einfach auch hin im Zweifelsfall.

00:06:49: Das wäre jetzt was meistens dann noch nicht passiert, aber es stärkt und vielleicht auch ein Stück weit das Vertrauen von euch untereinander auch, was alle Mitarbeitenden angeht?

00:06:57: Ja, das stimmt!

00:06:58: Dann weiß man auch dass wir's schaffen Wo man immer denkt, Mensch, wenn die da schaffen wird das funktionieren.

00:07:04: Aber dann sieht man dass es einfach funktioniert auch.

00:07:07: Das ist super funktioniert!

00:07:08: Dass man Mitarbeiter hat auf die man sich dann verlassen kann, die auch mal sicherlich froh sind, wenn ich früh's nicht so überjahre und noch einmal auffiere am Vorteil... Und es läuft dann trotzdem, die machen das super.

00:07:18: Ach wie schön.

00:07:18: also danke schön.

00:07:19: wir können gar nichts solange reden weil es läuft parallel ja auch einen ganzen Tag genau das worüber wir geredet haben und da wollen wir natürlich auch anwesend sein.

00:07:29: Also vielen Dank für die kurze Pause.

00:07:31: Ich danke!

00:07:33: Okay, dann gucken wir mal wieder davor, dass es weitergeht... Und ich nutze gleich einmal die nächste Pause um mit Dani zu sprechen also mit dann jeder Bauer und das bist du.

00:07:50: Jawoll!

00:07:51: Du bist Pflegedienstleiterin in welchem Bereich?

00:07:54: Für die ambulante Pflege sagt man immer.

00:07:56: Genau, für die ambulanten Pflege, für den Bereich Südharzer Pflegeservice der Unternehmensgruppe Wendt

00:08:01: Das steht auch auf der Visitenkarte bei dir.

00:08:05: Und du bist mit hier diese Woche.

00:08:06: Wie ist es so für dich?

00:08:07: Mir geht

00:08:08: sehr gut!

00:08:09: Es ist sehr informativ, also innerlich sehr kompakt.

00:08:14: der Austausch untereinander auch nach der Fortbildung ist sehr gut Abwechslungsreich, man merkt halt das alle.

00:08:22: Die gleichen Sorgen haben die gleichen Herausforderungen.

00:08:27: Man merkt dass man eigentlich schon richtig gut aufgestellt ist.

00:08:32: zum Beispiel Thema Mitarbeiter-Schulung wie hole ich den Mitarbeiter ab gerade an der Basis und an dem Bewohner.

00:08:40: ja kann ich es aktiv mit einbinden.

00:08:44: Fester werden auch in ihrer Kommunikation, wenn natürlich herausfordernde Situationen sind.

00:08:52: Dass man das auch mit begleitet, dass man da Sicherheit

00:08:55: vermittelt.".

00:08:56: Es

00:08:56: ist ja auch schön für die Mitarbeitenden, wenn sie jetzt wissen... Ihr kriegt hier ganz gute Inspiration, vielleicht neue Ideen und so.

00:09:04: Was ja allen wieder zugutekommt?

00:09:05: Kannst du jetzt schon sagen ist da was dabei wo du sagst so echt?

00:09:08: jetzt?

00:09:09: also meine Mitarbeiter die mich kennen die wissen wenn ich nach der Woche wiederkomme es mit Sicherheit etwas mit dabei.

00:09:17: Ich habe mir auch Notizen gemacht.

00:09:19: das rattert auch schon im kopf.

00:09:20: Montag geht's richtig rund

00:09:23: naja montag vielleicht nicht als fängst

00:09:25: montag

00:09:28: Genau.

00:09:29: Ja, aber das wissen meine Kollegen und die sind ja auch wirklich... Die möchten ja auch Input haben von den Fortbildungen, die wir machen.

00:09:37: Die wollen dann auch wirklich hören was habt ihr da gemacht?

00:09:41: Was gibt es Neues?

00:09:42: Was können wir vielleicht ein bisschen verändern, verbessern, ausbauen?

00:09:47: Und wie erholt kommen die Chefin zurück.

00:09:50: Das ist auch die große Frage.

00:09:52: Musst du zwischendurch auch so viel ans Telefon, weil du von hier aus was klären musst?

00:09:56: Also

00:09:57: ich finde das faszinierend und ich gucke ganz oft auf mein Telefon Es klingelt nicht.

00:10:01: Was ein gutes Zeichen!

00:10:02: Ja.

00:10:05: also es ist schön.

00:10:07: Ich bin auch sehr dankbar über die Kollegen, dass das alles so klappt.

00:10:11: Ich weiß aber wenn wirklich der Schuh drückt... ...die melden sich!

00:10:15: Wenn da Baum brennt?

00:10:16: Genau!

00:10:18: Wenn was ist?

00:10:18: wir schreiben WhatsApp weil ich weiß auch nicht wo stecken sie gerade mit dem Kopf in der Arbeit und da ist glaube erstmal WhatsApp.

00:10:27: Heuchmar können wir uns morgen mal telefonisch und dann kommt ein Ja geht.

00:10:32: Ich sage ich versuche es dann und dann und wenn Sie rangehen Das wissen sie auch bei mir.

00:10:37: Wenn ich rangehen kann, gehe ich ran ansonsten ruf' ich

00:10:40: zurück.".

00:10:40: Ich finde es total schön dass du das so sagst weil das ist so vor allem für Außenstehende die da vielleicht gar keine Vorstellung haben was so deine Aufgabe ist.

00:10:48: aber genau das was du beschreibst gehört alles dazu also auch dieser Austausch diese Erreichbarkeit und das alles eben und ich glaube das mal zu sehen oder zu realisieren auch das ist übrigens für alle dies nicht wussten das sind Aufgabenbereich von Pflegedienst leidenden halt auch

00:11:05: Das ist ganz wichtig.

00:11:07: Auch die Mitarbeiter im Hintergrund, also eigentlich nicht Hintergrund!

00:11:10: Eigentlich sind sie ja direkt an der Basis und wir sind hierhin in dem Hintergrund.

00:11:15: Genau.

00:11:15: Aber danke für das Verständnis.

00:11:17: mal weil das ist so... Man weiß immer gar nicht so was machten die eigentlich den ganzen Tag?

00:11:22: Richtig.

00:11:24: Jetzt gehen wir auf jeden Fall erst mal Mittagessen.

00:11:26: Vielen Dank und noch eine gute Zeit in Potsdam.

00:11:29: Ja, das wünsche ich dir auch.

00:11:32: Schön!

00:11:42: Es muss ja irgendjemanden geben, der mal gesagt hat wir brauchen genau das.

00:11:46: Eine Woche in der wir alle zusammenkommen und austauschen tolle Referenten erleben, Workshops und Vorträge!

00:11:52: Und zu diesen Leuten gehört Lukas?

00:11:54: Dass wir das mal einordnen können.

00:11:56: erstmal wer bist du?

00:11:58: Wer seid ihr vor allem im Hintergrund?

00:11:59: Ja, also ich bin Lukas Sander.

00:12:01: Ich bin Chefredakteur bei Vincent's Network.

00:12:03: Vincent's network ist ein Fachverlag mit mehr als hundertvierzig Jahren Tradition und seit fast siebzig Jahren machen wir Fachmedien auch für die Pflegebranche.

00:12:14: Und seit vierunddreißig Jahren gibt es das Fachmedium häusliche Pflege und diese Redaktion kümmert sich um Infos für die verantwortlichen Pflegekräfte aber auch also ganz spitz auf diese Zielgruppe zugeschnitten, das ManagerInnen-Magazin der ambulanten Pflege.

00:12:35: Ich finde es so charmant – ich wusste nicht wie viel da sind!

00:12:38: Ich finde diese Größenordnung so greifbar ist auch ein bisschen Absicht sodass wirklich eine eins zu eins Interaktion stattfinden kann fast schon.

00:12:47: Unbedingt wir haben uns in den letzten Jahren zunehmend das Thema Community Building auf die Fahnen geschrieben

00:12:53: d.h.,

00:12:53: wir wollen Menschen zusammenberingen und einen wertvollen inspirierenden Austausch befördern und das funktioniert ab einer gewissen Größe nicht mehr so gut.

00:13:03: Gleichzeitig müssen wir natürlich als Veranstalter auch darauf achten, dass hier genug Leute sind damit sich das wirtschaftlich auch trägt.

00:13:09: aber ich glaube diese Gruppengröße dreißig vielleicht fünfunddreißig maximal vierzig Personen ist so das was eine Veranstaltung gut ausmacht.

00:13:17: zu wenig es ja auch nicht gut.

00:13:18: dann hast du diese Vielfalt nicht.

00:13:20: jeder hat eine Idee die er einbringen kann.

00:13:22: jeder hat seine eigene Sicht.

00:13:24: wir haben ja auch die große Vielfald der Träger.

00:13:26: Also es gibt die privaten Pflegedienste, da gibts sie Kleinen, da gibt's die Mittelgroßen, dann gibts die etwas größeren und die ganz großen, dann gibt´s die Wohlfahrt und die kommunalen in wechselnden Konstellationen.

00:13:37: kommen wir also hierher und bringen so ihre ganz eigene Perspektive auf Fragestellungen mit sich.

00:13:43: Wo sich wahrscheinlich alle einigermaßen einig sind, sind so diese Themen Personalführung was ist gute Führung.

00:13:49: Da gibt es sicherlich viele Überschneidungen.

00:13:51: aber dann wieder bei der Leistungserbringung oder auch bei den Unternehmenskulturen hat man nochmal wieder ganz andere Themen wenn man die Wohlfahrt da sitzen hat.

00:14:00: oder jemand aus dem privaten Pflegedienst

00:14:02: Das was du sagst sind das auch so die Themen dieser Woche?

00:14:05: Oder wo liegen da die Themen Schwerpunkte?

00:14:07: Also ganz wichtig sind natürlich erstmal die ganzen Rahmenbedingungen, in denen so ein ambulanter Pflegedienst lebt.

00:14:13: Und das wird vor allem geprägt durch Gesetze-, Richtlinienverordnungen, die in irgendeiner Form mir vorgeben wie ich zu arbeiten habe und da sind weder die Politik noch die Selbstverwaltung faul und machen dann zu wenig auf dass man sich Jahr für Jahr neu einstellen muss.

00:14:31: Das heißt also nehmen wir mal einen Beispiel die neue Qualitätsprüfungsrichtlinie.

00:14:37: Die interessiert natürlich jede und jeden, weil sie einfach alle betrifft.

00:14:42: Egal aus welcher Trägerschaft man eben auch kommt.

00:14:45: Und damit muss man sich auseinandersetzen.

00:14:47: Man muss auf Stand sein, weil bei der nächsten Qualitätsprüfung möchte man eine gute Note erzielen.

00:14:53: Das sind Themen die einen dann umtreiben und die sind einfach geboren aus den aktuellen politischen, teilweise auch verbandspolitischen Entwicklungen.

00:15:02: Kompliment nochmal an der Stelle.

00:15:03: Es ist halt auch Ambiente und Rahmenprogramm und so, das ist natürlich auch sehr schön und ich glaube auch sehr wichtig weil ja wirklich die Leute aus ihrem Arbeitsumfeld mal rauskommen und die Möglichkeit haben hier fünf Tage auch echt was Schönes zu erleben.

00:15:17: Das ist hier natürlich ideal.

00:15:19: wir sind jedes Jahr im Max bei Steigenberger Allee nach St-Soussie Nummer eins.

00:15:26: Man geht wenige fußläufige Minuten und steht mehr oder weniger direkt in diesem wunderschönen Saint-Soussi Schlosspark, blickt auf dieses wundeschöne Schloss.

00:15:35: Auf die Gartenanlagen hat den Luisenplatz mit dem Brandenburger Tor direkt vor der Tür.

00:15:41: Wenn wir Glück haben sind wir mit unserer Veranstaltung sogar in der Zeit da wenn hier der Weinmarkt stattfindet.

00:15:46: Winzer aus der ganzen Republik und Österreich, die da ihre Weine anbieten ist sofort fußläufig in der Potsdamer Innenstadt.

00:15:55: Es endet dann am Ende im holländischen Viertel, was wirklich idyllisch und malerisch ist.

00:15:59: Die Gastronomie die inhabergeführten Geschäfte hier in der Stadt also da merkt man einfach diese Lebensqualität die hier vorherrscht.

00:16:07: und wir sitzen im Moment gerade im Hof des Hotels und selbst hier haben wir eine nahezu mediterranen Flairbeiner den ich hier verspüre.

00:16:17: Wir machen das hier seit fünf Jahren.

00:16:19: Wir sind heute im fünften Jahr hier und ich habe noch nie einmal erlebt, dass wir hier schlechtes Wetter hatten.

00:16:25: es ist immer toll in Potsdam gewesen.

00:16:30: Das soll bitte auch so bleiben.

00:16:32: Die Unternehmensgruppe Wendt ist schon von Anfang an dabei, in einem Jahr hat's mal nicht gepasst.

00:16:36: da hattet ihr eine interne Jubiläumsfeier, da ging es einfach nicht.

00:16:39: aber ansonsten seid ihr immer dabei und wir haben ja auch darüber hinaus einen ganz wertvollen Austausch.

00:16:46: also das muss ich einfach mal erzählen.

00:16:48: seitdem wir hier begonnen haben das zu machen wächst diese Veranstaltung über eine reine Fachveranstaltungen weit hinaus.

00:16:58: Freundschaftliche Beziehungen, die Menschen kommen zueinander.

00:17:00: Fallen sich wenn sie sich dann hier wieder sehen in die Arme besuchen Sie aber auch gegenseitig in Ihren Unternehmen an den verschiedenen Standorten.

00:17:08: ein Teilnehmer ist mitwirkender einer Theatergruppe eine Leintheatergruppe und hat einmal im Jahr große Aufführung.

00:17:16: Dann fährt so ne kleine Delegation der Teilnehmenden aus Potsdam dorthin schaut sich das an feiert mit ihm Premiere Man schaut sich die Unternehmen an, tauscht es sich aus.

00:17:26: Wenn man nicht das vor Ort macht dann hat man einen engen Draht zueinander.

00:17:29: Wir haben eine WhatsApp-Gruppe wo wir uns gegenseitig auf dem Laufenden halten.

00:17:33: wenn mal jemand ne Frage hat kann man das da reinschreiben.

00:17:36: Es bieten sich ja auch immer so Peer Groups hier also von dreißig, fünfunddreißig Leuten erschließen sich denn natürlich auch naturgemäß Menschen zusammen Die feststellen dass sie ein ganz besonders guten Draht zueinander haben.

00:17:46: Da hat man einfach auch nen Rückhalt Auch mal wenn man eine schwierige Fragestellung ansteht.

00:17:51: Also für all diese Dinge immer gut ein Netzwerk zu haben und das wächst hier ganz besonders stark.

00:17:57: Schön, dass das so eine Verbindung ist, dass es sich so etabliert hat muss von dir auch mal sagen und wir wünschen uns allen, dass noch lange so bleibt!

00:18:05: Häusliche-Pflege.net ist eure Internetseite stimmt sehr

00:18:09: Genau, das ist die Internetseite häusliche-pflege.net und wenn man da auf den Eventbutton klickt dann kommt man zu unseren schönen Veranstaltungen und wir werden in diesem Jahr ja auch noch vieles machen.

00:18:19: Wir machen nicht nur für die ambulante Pflege etwas sondern wir haben eine knappe Woche oder machen wir nur drei Tage für die Tagespflege.

00:18:26: Wir haben eine Veranstaltung extra für Führungsfrauen in der Pflege Die heißt Frauen führen Pflege.

00:18:34: Das ist nochmal ein Thema für sich.

00:18:36: Da kommen weibliche Führungskräfte zusammen.

00:18:38: November.

00:18:39: Unser großer häuslicher Pflegekongress in Köln ist natürlich für uns ein bisschen so das große Jahreshighlight, aber wenn ich das hier mal so verraten darf... Ich liebe alle unsere Angebote!

00:18:50: Aber Potsdam lieb' ich einfach

00:18:53: am meisten.

00:18:54: Das lassen wir einfach mal zu stehen.

00:18:55: Vielen Dank Lukas Sander.

00:18:57: Ich danke dir Und ich freue mich, wenn Menschen die das hier hören sagen, dass unterstützen wir.

00:19:03: Das finden wir total toll und ich freu mich natürlich noch mehr, wenn Leute sagen auch Mensch, das schaue mir vielleicht selbst mal an!

00:19:10: Vielen Dank für eine tolle und inspirierende Woche und für so viel guten Austausch.

00:19:16: Danke fürs Zuhören bis bald!

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