Fröhliches Miteinander in der Tagespflege.

Shownotes

Ein offenes Ohr, ein zustimmendes Lächeln oder ein interessierter Blick, der sagt, „ich verstehe dich“. Solche Momente kennen viele von uns aus dem Pflegealltag. In der Häuslichkeit ebenso wie in den Pflegeeinrichtungen, die wir als Unternehmensgruppe Wend betreiben und leiten.

Christa und ihre Freundin Marlen genießen solche Momente wöchentlich in der Tagespflege am Vöhringer Platz in Hettstedt. Jeden Mittwoch werden sie zuhause abgeholt und verbringen dann gemeinsam den Tag.

Die Tagesabläufe zuhause haben sich verändert. Das Haus ist nicht mehr so belebt wie es früher war, mit Ehepartner, mit Kindern. Es sind die kleinen und größeren Aufgaben des Alltags, die sich nicht mehr bewältigen lassen. Haare waschen, Zähneputzen, sich ums Blumenbeet im Garten kümmern oder die Wohnung sauber halten. „Es ist gar nicht so einfach, wenn man immer selbstständig war. Man steht vor der Arbeit und sieht’s, und kann’s nicht mehr machen“. So beschreibt Christa die Momente, die sie jetzt im Alter immer häufiger erlebt. Heute bekommt sie und ihre gute Freundin und Bekannte Marlen Hilfe. Hilfe, die beide zu schätzen wissen, auch wenn sie anfangs gar nicht so leicht anzunehmen war.

Vom Frühstück und dem gemeinsamen Lieder singen. Vom Wochenmarkt vor der Haustür, dem Malen und Zeichnen und vor allem vom Reden über frühere und heutige Zeiten. Davon berichten uns Beide in unserer neuen Podcast Episode.

Vielen Dank für den Plausch, das schöne Treffen, die Offenheit und den motivierenden Blick auf die Dinge, die im Alter nicht mehr von alleine gehen wollen.

Und ebenso ein großes Dankeschön an das gesamte Pflege-Team um Pflegedienstleiter Reno für eure einfühlsame und professionelle Arbeit. Tag für Tag und rund um die Uhr.

Habt ihr Ideen, Impulse und Anregungen zu unserem Podcast? Schreibt uns gern ganz direkt per Mail an podcast@pflegedienst-wend.de

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Team & Credits: Redaktion: Unternehmensgruppe Wend & inhaltsbasiert Leipzig Moderation und Produktion: Michael Kümritz, Manuela Nedza Musik: Veaceslav Draganov - Snow Falling, IamDayLight - Apple Groove
Copyright Titelbild: Unternehmensgruppe Wend

Transkript anzeigen

00:00:00: Wer hätte gedacht,

00:00:01: das

00:00:01: Hilfe anzunehmen am Ende vielleicht noch die größte Herausforderung wird, die im Leben auf uns wartet.

00:00:07: Woher wir das wissen?

00:00:08: Weil wir den Menschen, die uns in diesem Punkt schon einen großen Schritt voraus sind gerne zuhören um von ihnen zu lernen wie von Christa.

00:00:15: Das ist ja nicht so einfach wenn man immer selbstständig war.

00:00:17: man steht vor der Arbeit und sieht und kann es sich machen.

00:00:24: Und wieder merken wir,

00:00:25: dass wir

00:00:26: auch nur dann gut pflegen und da sein können wenn wir die Bedürfnisse unseres Gegenübers wirklich kennen und auf sie eingehen.

00:00:32: Das wird ein tolles Treffen in unserer Tagespflege am Föhringerplatz in Hetschnet mit Marlene und Christa, die beide dort regelmäßig eine tolle Zeit haben!

00:00:41: Heute sind wir dabei!

00:00:45: Pflege beginnt mit Zuhörens.

00:00:48: Der Podcast für Nähe, Dasein- und Phrägerische Fachkompetenz Eine Produktion der Unternehmensgruppe.

00:00:56: Ich bin eine Christa.

00:00:57: Ich wohne in Heiligenthal.

00:00:59: So, ich bin die Marien und ich wohne im Großannur.

00:01:03: Ich bin in Sudetenland geboren als Flüchtlinge nach Helmsorf gekommen...

00:01:08: ...und

00:01:09: habe dann ja eiratet und bin nach Heiligendhal gesucht.

00:01:12: Das ist alles ein Opfer.

00:01:14: Da sind Sie auch geblieben wahrscheinlich?

00:01:16: Heute noch!

00:01:17: Ja, in Heiligtal.

00:01:18: Zweiundsebzig haben wir's hauptsächlich auf den Heiligen Teil.

00:01:21: Sind Sie alleine?

00:01:22: Darf ich das fragen?

00:01:24: Ja, mein Mann ist vor fünf Jahren gestorben.

00:01:26: Die Kinder sind beruflich.

00:01:28: Da soll er nie da sagen, die Tochter in den USA, in New York und ja schon über zwanzig Jahre.

00:01:33: Kommt die da mal zu Besuch?

00:01:34: Oder wie ist das ...

00:01:35: Die kommt sehr oft dreimal im Jahr besucht, ziemlich.

00:01:40: Da ich nicht so alleine bin.

00:01:42: Ist es bei Ihnen auch so oder haben Sie Besuch oder

00:01:45: kommt's?

00:01:46: Meine Tochter, die kommt regelmäßig manchmal täglich je nachdem.

00:01:50: Die Bund in Eiswilm ist ja dann nicht soweit bis Kostner.

00:01:54: Ich bin auch alleine mit Christiane allein im Haus.

00:01:58: Ich stelle mir das so vor, ne?

00:01:59: Das ist ja schön wenn man... den Platz hat und das Haus.

00:02:03: Ist das noch möglich, alles zu unterhalten?

00:02:07: Nein.

00:02:10: Meine große Blumecke wurde alles rasen gemacht.

00:02:14: Ich habe nichts mehr zum Bearbeiten, außer es kommt in einer Mähtenrasen.

00:02:21: Das andere kann ich nicht mehr.

00:02:23: Mein Haus ist Bungalowsstil, da hab' ich auch keine Stufen oder nötigs.

00:02:29: Das ist schon gut, ja.

00:02:30: Und wie es bei Ihnen machen Sie noch ein bisschen?

00:02:32: Also mit den Händen ist bei Ihnen auch schwierig...

00:02:34: Ich mache nicht mehr viel!

00:02:36: Ich habe eine Hauswirtschaft kommt und dann habe ich für den Garten alle vier Wochen einen Hausmeister, also ein Gärtner, da ein Rasenmäht und so.

00:02:45: Ja, und dann hab' ich nette Nachbarn, gute Freunde mit meinen Brüdern, die schwächeren, die wohnen frei und die habe ich viel Hilfe.

00:02:55: Es sind Gespräche und ein schönes Miteinander.

00:02:58: was beide hier in der Tagespflege in Hedstedt finden finden sich aber auch nochmal neue Menschen oder auch Freundschaften?

00:03:05: Neue Menschen haben wir eigentlich hier gelernt, ja doch.

00:03:08: Aber ich muss sagen das liegt auch sehr an unsere Betreuer.

00:03:13: also sowas habe ich noch nicht erlebt.

00:03:15: die sind sehr nett vor allen Dingen und sie können sich in einen reindenken machen.

00:03:21: alles für uns

00:03:22: Das braucht man auch.

00:03:23: Auch die Freunde brauchen das.

00:03:24: Neue lernt man nun kaum noch kennen, denn man kommt ja so nicht mehr weg.

00:03:28: Wenn ich rausgehe mit dem Roulaterstückchen bei uns zur Straße lang und so, dann kommen wir mal mit jemandem ins Gespräch, hat eine Freundin.

00:03:35: Das entwickelt sich da nicht mehr.

00:03:37: Das sind doch die alten Bekannten, den Nachbarn, die immer zu Besuch kommen oder bringen ein Stück in Kohren und was ist gut?

00:03:45: Ich werde dann noch mit abgeholt werden.

00:03:48: Mein Mann war viele Jahre im Chor mal zum Kröllnachtmittag und so mit ins Dorfgemeinschaftshaus, aber immer hat man dann auch keine Lust.

00:03:56: Da fühlt man sich nicht gut, weil man ja Hilfe angewiesen ist.

00:04:01: Aber die sagen natürlich jetzt kommst du mit!

00:04:05: Das mit der Hilfe das verstehe ich gut.

00:04:06: also das ist schwer vorstellbar, ne?

00:04:09: Aber wir müssen Hilfe

00:04:10: annehmen Man braucht sie auch.

00:04:13: Die Lügen, wenn ich sage, ich gehe mir ohne Hilfe.

00:04:16: Auch mit dem Fahren.

00:04:17: Ich fahre mal an, wohin zum Arzt oder zum Versuch.

00:04:20: mal fahren ist immer mal an.

00:04:22: Man sagt ganz ziemlich mal fahren und nachfahren ja.

00:04:27: Man muss sich anzupassen.

00:04:30: Und wenn man das ganze Leben ... Nicht sagen wir mal, was sie sahen hatte und plötzlich stand man da.

00:04:38: Mein Mann ist auch wie Christa hier.

00:04:42: Sie sagt, mein Mann ist fünf Jahre tot und das fehlt.

00:04:48: Jetzt lachen sie nicht aber Abwechslung haben wir ein Hauskader gebaut.

00:04:54: Ist so zugelaufen ein echter Kader!

00:04:56: Aber er macht bloß Blödsinn.

00:04:58: Also wir, unser Tisch, wir sitzen sonst anders.

00:05:02: Da ist immer Lustigung für die bei uns.

00:05:05: und vor allen Dingen.

00:05:07: was mir hier auch gefällt das ist dass keiner von der Krankheit erzählt.

00:05:13: wenn einer anfängt dann werdet du mir schon wieder abbiegen.

00:05:18: ja denn jeder denkt aus der krängste

00:05:22: hat jeder was ich sagen muss.

00:05:24: uns werden wir nicht hören Ja.

00:05:26: Wenn das nicht so wäre, ja?

00:05:27: Und da vermalen wir das eben und sagen halt ... Wir haben alle was am Bein, sage ich

00:05:32: immer!

00:05:34: Da kann man jetzt nicht mehr eine Krankheit angeben sozusagen.

00:05:37: Das

00:05:38: ist schon ganz gut so wie wir es ja hinkriegen.

00:05:42: Jetzt ist die Tagespflege ja ne schöne Abwechslung, will ich mal sagen.

00:05:45: So ein bisschen wieder Kater zu Hause auch wenn mal jemand mit den Kuchen kommt oder die Tochter aus dem USA.

00:05:51: Das finde ich immer ganz spannend, mal zu erfahren.

00:05:53: Wie sieht denn da heute so ein Tagesablauf auf?

00:05:56: Was macht man den ganzen Tag sozusagen ... Sie wissen was ich meine!

00:05:59: Es dauert

00:06:00: ja alles schon länger beim Aufstehen, beim Anziehen.

00:06:04: Das dauert alle schon seine Zeit.

00:06:06: Denn Frühstück nur alleine.

00:06:07: Hier ist schön, hier ist schon alles fertig.

00:06:09: Alles schön zurechtgemacht.

00:06:10: zu Hause muss man selber machen und in seinen Möglichkeiten ist es dann eben.

00:06:15: Mittagessen bekomme ich von der Stadtküche, Kaffee koche ich mir dann selber oder Nachbarn bringt man.

00:06:19: Wie gesagt, mein Freund mit dem Kuchen kommt mal vorbei oder meine Freunde mit einem Mann kommen dann runter und nachmittags entschläge mich auch oft hin weil es ist ja nicht so einfach denn im Haus ein bisschen rumlaufen und da muss man sich wieder... Dann habe ich Blümchen sehr gerne immer noch und die wollen ja auch hier Pflicht werden.

00:06:39: Gebe ich meinen Bestes!

00:06:42: Und wie sitzt bei Ihnen das?

00:06:45: Meine Blumen stehen im Unkraut.

00:06:48: Aber jedes Wochenende werden sie sauber gemacht, kommt der Tochter wieder.

00:06:53: Man muss schon hier ... Ich freue mich auch jedes Mal, wenn ich herkommen kann.

00:06:58: Ich bin Weihnachten gestürzt und habe sich sechs Rhythmen gebrauchen.

00:07:03: Da konnte ich fast zwei Monate nicht herkommen.

00:07:06: Es hat gefehlt, es hat wirklich gefehlte die Gemeinschaft und so.

00:07:12: Und wir werden auch hier von unseren Betreuerinnen so hingesetzt, dass sie uns auch erzählen können.

00:07:18: Wir sitzen so nebeneinander an unserem Tisch.

00:07:22: Ich sage doch, da ist immer was los.

00:07:24: Ja, und dann schreibe ich immer für die Zeit Artikel.

00:07:31: Wie gestern, wie man da in den Kürbis

00:07:35: ... War sie mit gestern?

00:07:38: Sie waren der Kürbsausstellung.

00:07:40: Wunderschön!

00:07:43: Man schaut was man aus Kürbes machen kann.

00:07:45: Ja darüber will ich schreiben.

00:07:47: Ich hatte mich gestern auch, ich war nach anderem Auto so umgeheucht also so gut wie es hier ist Menschlich.

00:07:56: So was hab ich ja noch nicht erlebt, so was Liebevolles und alles ... Also wenn der Aner sich beschwert, da rücht wirklich.

00:08:05: Es ist auch dieser Austausch, es ist ja auch, ne?

00:08:08: Das ist ja so wichtig, das werden wir ja auch.

00:08:11: Dass wir einfach reden können über das, was uns beschäftigt.

00:08:14: Jetzt sagen Sie, wir reden auf gar keinen Fall über Krankheiten, das ist egal, wer da gewinnt.

00:08:19: Aber so über dass, was sie erleben, Beschäftigt sie denn aber sonst noch auch so ein bisschen unsere Welt, die Gesellschaft?

00:08:26: Oder was sind das so für Themen?

00:08:27: Das

00:08:28: ist allgemein.

00:08:29: Was wir früher so erlebt haben, was wir angestellt haben ob eine Kuchenbacken oder Kochen wie das

00:08:34: war

00:08:35: oder jetzt in der heutigen Zeit beschäftigt uns ja auch mit dem Krieg und den ganzen.

00:08:40: Es wird dann gar nicht im Kopf rein, weil es da alles los ist in der Welt.

00:08:44: Wie bescheuert kann man denn sein...

00:08:48: Lesen Sie ein Bücher noch oder irgendetwas?

00:08:53: Die Mitteldeutsche Zeitung.

00:08:54: Gebe ich nicht auch, wenn sie Motteuerer wird aber die Zeitung muss sein!

00:08:58: Wenn Sie mal zu mir kommen und da können Sie mal den großen Bücherschrank sehen.

00:09:02: also ich lese sehr viel Sachbücher, Romano, Querbet.

00:09:09: Haben Sie sich hier kennengelernt oder kannten Sie sie schon

00:09:12: vorher?

00:09:12: Wir kannten uns nicht, wir haben uns hier kennenernt und gleich von Anfang gut verstanden.

00:09:17: Wir waren ja erst im Gerbst, da war man.

00:09:19: erst dann sind wir gekommen, da haben wir uns kennengelernen.

00:09:23: Als meiner Ecke ist es keiner, den ich vorher kannte.

00:09:27: Wir haben uns angeguckt und wussten, dass das passt.

00:09:31: Das ist nicht mal jeden so.

00:09:36: Es ist nicht nur das Frühstück hier, sondern halt auch allgemein genau und es ist ja wenn das Wetter gerade nicht ist wie heute dann ist es ja auch der Wochenmarkt.

00:09:45: deswegen dachte ich ja dass wir uns am Mittwoch treffen weil sie dann oft auf dem Wochenmarkt gehen zusammen.

00:09:50: aber heute regnet's hier in Ström ordentlich.

00:09:53: Aber gehen Sie damit raus?

00:09:55: Ja neben Rollstuhl sitze ich denn mit dem Roulator habe ich das Fahrrad zwar mit dem roulator aber das ist dann doch länger Und durch meine Hände schaffe ich das.

00:10:05: Also kaufen Sie dann auch einen auf dem Wochenmarkt?

00:10:07: Oder ist es eher so ein bisschen rumgucken und...

00:10:09: Man guckt und legt mal ein Eis, wenn's wetterpasst.

00:10:14: Ich hab ja selten was gekauft weil ich meistens immer Dienstag zur Physio fahre nach Gerbst bin oder bekannte und wir gehen dann zusammen einkaufen.

00:10:22: Immer Dienstags mein Einkaufstag mit gut frisches Obst haben wir ja auch schon mitgenommen.

00:10:27: abends.

00:10:34: Der Wochenmarkt in Hedstedt jeden Mittwoch ein beliebtes Ausflugsziel und es gibt viele Ausflugsmöglichkeiten mit der Unternehmensgruppe Wend.

00:10:41: Die nächsten Reisen oder auch Tagesausflüge haben wir in der Podcast-Beschreibung zusammengefasst.

00:10:53: Und beim Angebot geht's um so viel mehr als das gemeinsame Frühstück, das muss man auch noch mal sagen.

00:11:03: Dienstags

00:11:04: kommt immer alle Faszinatare der Friseur.

00:11:07: Dann kommt hier die Physiotherapie, aber Dienstag und da komme ich zusätzlich noch ein Dienstag.

00:11:14: Das wird alles von ihr organisiert.

00:11:16: Wenn ich jetzt sagen würde, dass ich das und das vom Doktor gehen soll... Ja, es klingt vielleicht putzig, aber man kann wirklich eine Loblieder sehen.

00:11:28: Und vor allen Dingen muss man auch einen Hut ziehen, weil sie manchmal sich... Es

00:11:34: ist nicht einfach mit ... Wir sind ja noch einigermaßen normal.

00:11:39: Das

00:11:41: sind zwei gute Leute,

00:11:42: quasi!

00:11:43: Aber es gibt aber die Dessertemenz hin und so, die dann den ganzen Tag nur rum und wollen nach Hause und suchen im Mann da schon sich Jahre totes, dann rennt sie los.

00:11:51: Es ist traurig, aber auch für uns anstrengend.

00:11:57: Sie sind ja gutes Essen gewöhnt, so zu sagen über das Leben hinweg.

00:12:02: Ist es Frühstück hier angemessen?

00:12:04: Ist es ein bisschen wie zu

00:12:05: Hause?

00:12:06: Ja, also ich habe...

00:12:09: Ich bin

00:12:09: Frühstückt!

00:12:11: Wenn man sitzt gemeinsam am Tisch, da ist jetzt man allein.

00:12:14: Schmecken muss es trotzdem

00:12:16: sein.

00:12:16: Die Brötchen der Kaffee, ich esse ja nur Gäsefrüh und Marmelade passt wunderbar.

00:12:22: Erst mal Wurst drauf habe ich gesagt, die möchte ich nicht.

00:12:24: Klappt wunderbar!

00:12:25: Die verschiedenen Käse, Weichkäse, Schnittkäse... alles schöne Marmelade.

00:12:30: Sie wissen auch was jeder ist.

00:12:32: zum Beispiel sie isst früh keine Wurst und dann hat sie kriegt es eine Käse.

00:12:37: Und Sie haben das ein bisschen im Spaß gesagt?

00:12:39: Sie kommen am Ende nur wegen Frühstück.

00:12:41: aber ich hab auch herausgefunden jetzt ist ja die Tagespflege dieses Jahr in Mai wieder hier an Föhringer Platz zurückgezogen.

00:12:47: Und da haben manche gesagt so, jetzt können wir beim Frühstück endlich auch wieder die Leute beobachten, die draußen

00:12:52: vorbeilaufen.

00:12:53: Ist das ein... Das

00:12:55: machen wir auch an Argumenten, wenn es nicht mehr wär's nicht.

00:12:58: Aber wenn sie eben passt gerade und dann macht man das halt.

00:13:01: Vielleicht auch ein bisschen was, was es zu Hause dann nicht mehr so viel gibt?

00:13:05: Weil eben nicht so viele Leben vorderum.

00:13:07: Bei mir ist es eine Nebenstraße Und ich hab die Küche zur Hofseite, da seh' ich kein Mensch.

00:13:13: Bevor ich aufgestanden bin mit einer der Straße gekommen, ist schon alles

00:13:17: vorbei.".

00:13:18: Das ist so.

00:13:19: selbstverständlich!

00:13:21: Viele bewegen sich gerade so arbeitstätige Leute jetzt so, ne?

00:13:24: Die haben früh ein Arbeitsweg, dann haben sie früher vielleicht vorher noch die Kinder weggeschafft... das ist ja ganz normal.

00:13:31: Wir müssten Kinderjagden bringen und Schulammer sind nicht gebracht, hier laufen Kilometer, das ging alles noch ... Aber im Kindergarten muss man es auch bringen.

00:13:42: Manchmal sagt man, das müsste ja sein.

00:13:47: Überall hat man halt was erlebt und was gesehen?

00:13:49: Das ist der Punkt.

00:13:51: Mit jedem kannte man jeden.

00:13:52: Heute kennt man die jungen Leute gar nicht mehr.

00:13:54: Die ziehen ins Dorf nach einer Weile.

00:13:58: Auch die sind schon wieder weggezogen.

00:14:00: Und wir waren eingezogen und da geblieben.

00:14:05: Was machen Sie denn dann?

00:14:06: Heute noch zum Beispiel, also jetzt ist ja das Frühstück durch.

00:14:09: Wochenmarkt ist nicht, weil es regnet.

00:14:11: Was machen Sie dann noch so den Tag?

00:14:13: Ich weiß nicht was wir vorhaben.

00:14:15: Es wird gebastelt und es wird gemalt.

00:14:18: Wir machen auch Spiele vorm Mittag, dass wir gesellschaftspielen spielen.

00:14:27: Und um zwei ist nachher Feierabend.

00:14:30: Um zwölf gibt's Essen.

00:14:33: Ja, verdiente Mittagspause.

00:14:36: Das muss schon sein!

00:14:38: Warum denken Sie denn mal so zusammengefasst gefragt?

00:14:42: Dass es wichtig ist, dass es hier einen Ort oder ein Angebot gibt.

00:14:46: Also warum sollte es sowas geben?

00:14:49: Damit

00:14:49: man nicht so vereinsamt, damit man noch bisschen Unterhaltung hat und der Leute kommt in die Gesellschaft.

00:14:55: Man kann ja nicht immer nur gucken, Nachbarn kommen und das und jenes.

00:15:01: Wenn das Schale sie bei mir unten bleibt, dann sind Sie

00:15:17: gleich da, ob ich noch da bin.

00:15:20: Wünsche, die sie oder Vorstellungen, wo sie sagen auch man das wäre schön.

00:15:24: Wenn wir das mal noch machen könnten ist so allgemein auch also so ganz... Ich

00:15:29: bin jetzt zum Beispiel die Tochter kommt dann können wir mal schön essen und wenn es nachher in der Sushi zu Sushi essen geht Und der Sohn, die wurden ja nie da sachsen.

00:15:39: Die Enkeltochter sind trier und wenn wir dann alle zusammen sind so das ist dann immer wieder schön.

00:15:45: Also eigentlich die ganz einfachen Dinge, die früher selbstverständlich

00:15:48: waren?

00:15:48: Das war ja, wo ich gerade gesagt habe, dass sie mir selber hin gefahren oder die sind öfter dann gekommen... ...oder mit Freunden essen gehen, das machen wir auch.

00:15:56: Oder die nehme ich dann mal mit und sagen komme ich mal zum Kaffee trinken.

00:16:01: Mit den Sachen ist man zufrieden!

00:16:04: Ich weiß nicht, ob man sich irgendwie drauf fragt.

00:16:07: Wenn eine Tochter macht das auch bei mir war es bloß ich bin immer nicht ins Auto gekommen und die haben ja alle jetzt so ein größeres Auto.

00:16:16: wenn ich jetzt richtig ins Auto komme dann gehen wir auch wieder essen was wir immer normal gemacht haben einmal im Monat bestimmt.

00:16:25: Also da freu ich mich auch.

00:16:28: Aber jetzt freu' ich mich, weil wir hier so einen schönen Fahrten machen können.

00:16:33: Ja?

00:16:34: Das ist nicht überall so!

00:16:35: Oder auch wenn es hier, sagen wir mal Weihnachten bis jetzt vor der Tür ... Da wird gebastelt.

00:16:42: Da wird auf Weihnachten eingegangen und alles... Also was hier die leisten, Hut ab, Hutab.

00:16:48: Wirklich.

00:16:49: Ich sag mir freue Sie mal, wenn noch Mittwoch und Freitag ist man mein Tare her Und das ist dann immer angenehm.

00:16:55: Dann

00:16:55: gehen wir auf Arbeit, wo ein Dach so mit wars und ich nur noch zusätzlich Dienstag.

00:17:01: Aber da bin ich immer Mittagskind!

00:17:07: Ich wünsche Ihnen alles Gute und bleiben Sie so gesund wie möglich.

00:17:12: Wir hoffen es, dass es nicht weiter dazu kommt.

00:17:14: aber ich sage mal öfter mal weil's neu ist...

00:17:19: Aber am besten auch Gesundheit.

00:17:22: Mehr wollen wir nicht.

00:17:23: und vor allen Dingen, dass wir noch lange hier bei zwei, acht zusammenbleiben.

00:17:28: Dass man die Einheit, wo man wirklich erzählen kann, wo kein Dumm ist.

00:17:34: Vielen Dank an Marlene und Christa für den Plausch das entspannte Treffen in der Tagespflege und für so viel Offenheit, dass diese Perspektive bitte niemals aus dem Auge verdienen.

00:17:44: Die Perspektiven der Menschen, die uns einen großen Schritt voraus sind!

00:17:55: Pflege beginnt mit zuhören.

00:17:58: Der Podcast für Nähe, Dasein und frägerische Fachkompetenz eine Produktion der Unternehmensgruppe FENT.

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